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2015-05-17 19.04.04

Chinesische Flugtage

China also…

… mal wieder. Warum immer ich? 5 Tage unterwegs, 3 Tage China, geplant Termine in 2 Städten. In China, dem Land der tollen Luftqualität – dort wo gut gelaunte und hoch ausgebildete Erwachsene für ihre Freunde im Westen High-End Gadget produzieren. Oder so.

Na gut, ich muss zugeben, es war diesmal gar nicht so schlecht wie gedacht. Und vor allem hat die Reise noch viel besser angefangen als erwartet. Obwohl Abflug schon Sonntag mittag war. Aber der Reihe nach…

Achja: diesmal weniger Text und mehr Bilder… nehm ich mir jedenfalls vor!

von der Maultaschen-Metropole ins Bayerische Moos

Flug: LH2149
Strecke: STR-MUC
Flugdauer: so kurz, dass man früher genau zwei Lieder zwischen „Abschnallen“ und „Anschnallen“ hören konnte
Flugzeug: Canadair CRJ-900 
Sitz: 2A (Business)

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Abenteuer „ÖPNV“ mit dem 4-Roller

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Stuttgart, mein Heimat-Airport

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Mauldaschasubb

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Dann mal alle rein in die Kiste

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Die sogenannte Beinfreiheit in der Geschäftsreisendenklasse

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Tschüss Neckartal

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Hach, man kann einfach nicht genug Wolkenfotos posten

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Es wird „moosig“

Landung natürlich an der Außenposition, dann mit dem Bus zum Terminal. Immer die gleiche Nummer: kaum hält der Bus irgendwo in der Nähe des Terminals packen alle ihr Gepäck und wollen raus. Dann fährt der Bus noch n paar Meter und alle fallen um. Super. Dann endlich angekommen quetschen sich drei Personen durch eine Tür für eine. Drin dann bitte mitten im Weg stehen bleiben und sich fragen wo man denn genau hin will und warum die anderen Leute so genervt schauen.

im Leberkäs‘-Himmel

Man kennt das. Von Schengen nach Non-Schengen. Durch die automatisierte Passkontrolle. Links ab in die SEN Lounge. An die Bar. Espresso und manchmal noch was mit Umdrehungen. Platz suchen. Laptop auf. Snack holen. Warten.

Diesmal kam ich „nur“ bis zum Snack holen, der Leberkäs war schon aufgebaut. Dann kam die Durchsage, dass man mich am Empfang erwartet. Na toll… das wird jetzt entweder super geil oder n mega abturn. Ersteres war der Fall:

„Hallo“ – „Hallo“ – „Sie haben ein Upgrade requested?“ – „Nö“ – „Würden Sie eines nehmen?“ – „Das muss ich mir noch überlegen!“ – „Ach kommen Sie schon… Sie würden uns damit wirklich helfen.“ – „Na gut, ich helf ja gern“.

Ich schnappe die neue Bordkarte und gehe in die Lounge gegenüber. Dort, wo Milch und Honig fließen. Oder war es Gin und Whiskey? Ich weiß es nicht mehr genau, war dann doch auch etwa geflashed…

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Leberkäs‘ an mittelscharfer Sauce

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Kein Leberkäs‘, aber dennoch auch in mittelscharf erhältlich

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So versaut man seine Kunden… warum gibts das nicht immer?

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Und ich muss echt gleich in ein Flugzeug steigen? 

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Könnte ich aushalten… und wie nett alle sind. Und es ist ruhig. Hach…

Irgendwann isses dann soweit und ich mache mich auf in den Boarding-Kampf. Vor allem, da in MUC einige Gates doch recht eng sind und die Menschen (damit sind auch Chinesen gemeint) sich zum Knäuel häufen. Da durchkämpfen ist nervig.

in Watte gepackt ins Reich der Mitte

Flug: LH722
Strecke: MUC-PEK
Flugdauer: rund 10 Stunden, leider viel zu kurz
Flugzeug: Airbus A340-642 
Sitz: 1A (First)

Der letzte First-Flug bei LH ist schon ne ganze Weile her. Das ist einerseits gut, weils noch besonders ist, andererseits schlecht, weil man direkt auffällt. Weil man den Sitz wieder erkunden muss. Wo tu ich mein Zeug rein? Was ist das eigentlich für n Knopf? Warum kann ich jetzt nicht Sitz… ach, weil der Tisch draußen ist… Man wirkt wie n Anfänger. Fällt aber wohl in die Kategorie 1st World Problems. Da muss ich jetzt durch.

 

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1A

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Oh, es gibt Essen!

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Ja, das nehm ich so. In der Reihenfolge

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Lichtspiele

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Wolkenbild!!!!

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Sonnenaufgang im Glas, Sonnenuntergang draußen

Es geht los. Der Service startet – wobei es schon ein paar Runden Getränke und nen Gruß aus der Küche gab. Aber der erste Wagen ist ja schon ein kleines Highlight!

Ich fasse die Situation mal zusammen:

  • ich sitze auf einem Stuhl der so viel kostet wie ein ordentlicher Porsche
  • die wenige Millimeter dünne Alu-Röhre, in der sich dieser Stuhl befindet, wird mit knapp 1.000 km/h durch den Himmel gepresst
  • weiter hinten sitzen auf dem gleich Platz 6-8 Personen, die hoffen dass sie bald da sind und raus dürfen

Was liegt also näher, als sündhaft teure Fischeier zu essen, die man sonst daheim niemals auf dem Teller hätte?

Das schönste hier vorne ist aber ja – neben dem Chichi – dass die Flugbegleiter(innen) Zeit haben. Auch mal ne kleine Weinprobe machen. Ein Schwätzchen halten. Und wenn man es sie wissen lässt, dass man die große Hafenrundfahrt haben möchte, dann ist das Glas nie leer. NIE. Meine Flugbegleiterin hat das verstanden…

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Okay, ich mach mit

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Es ist angerichtet. Überigens… eines der zwei Gläser ist voll Wasser – das andere voll Vodka. Da kann man schon mal den Überblick verlieren…

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Wenn man sich nicht entscheiden kann, dann nimmt man einfach alles

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Spargelzeit!

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Okay, das geht noch. Aber nur n bisschen!

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Oh jaaaa…. 

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Weißer Portwein. Das trinken die feinen Leute also…

Ich kannte bisher Speisekarten. Tageskarten. Menükarten. Und natürlich Weinkarten. Cocktailkarten. Wenns ganz gut lief gabs auch mal ne Ginkarte. Im Hotel hatte ich schon Kissenkarten. Selbstverständlich hatte ich auch schon mal die Arschkarte.

Aber was ich noch nie hatte: eine Pralinenkarte.

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Dass die auch immer übertreiben müssen hier vorne

Als ich vor der Pralinenkarte kapituliere freut sich die nette Flugbegleiterin. Und als ich dann die Frage nach dem Refill verneine fragt sie charmant, ob sie gewonnen hat. Ja. Ich gebs nicht gern zu. Aber ja, sie hat gewonnen.

Nachdem sie mir mein Bett gemacht hat gehts in die Horizontale und ab ins Land der Träume. Erst zum Frühstück werde ich – nach Wunsch – aufgeweckt.

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Laxx

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Möchten Sie eine frische Eierspeise? Nur wenns sein muss…

Touchdown, Zusammenpacken, und tschüss sagen. Schade – war viel zu schnell vorbei!

 

Haupstadt-Shuttle in die Provinz

Auf dem Weg vom Kofferband zum wieder aufgeben treffe ich einige aus der Maschine wieder. Der Trend ist klar zu erkennen: weißer Mann fliegt über die Hauptstadt in eine beliebige „Kleinstadt“ (irgendwas mit 2-20 Mio Einwohner) weiter um dort Know-How abzugeben. Aber… naja bei mir ist das was anderes! Oder…?

Nach einiger Zeit bin ich in der Domestic First Class Lounge des Platzhirsches in Beijing – Air China. Aber so wie es hier zugeht, fliegen alle First Class. Alle Plätze besetzt, super viel Verkehr auf den Gängen. Die Buffets geplündert (nein, ich wollte nix essen – es ist mir nur aufgefallen). Zum Glück war aber die Dusche frei.

Ach ja, die Dusche. Ein enger, komplett gefliester Raum von Type „Nasszelle“ mit Schimmelspuren in den Ecken. Und einer abenteuerlichen Konstruktion. First Class auf chinesisch eben.

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First Class, chinesisch interpretiert

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Der einzige freie Platz war ein tiefer Plastikledersessel im heißen Fernsehraum. Super. Zum Glück ist das Bild gut…. NICHT

Ich hole ein Wasser aus dem Kühl… nein, Wärmschrank. Denn das Wasser da drin ist wärmer als das Zeug, das im freien nebenan steht. Läuft.

Boarding startet bald, also lauf ich los. Bis ins letzte Eck des Terminals.

Flug: CA1649
Strecke: PEK-CGQ
Flugdauer: 1h 50m
Flugzeug: Boeing 737-89L
Sitz: 2A (First)

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Ja, ne Domestic First wie man sie aus #murica kennt. Recliner. Eng trotz großem Sitz. Ekelhafte Taschen.

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Nüsschen sind lecker

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Showteller. Probiert hab ich nur den Dumpling rechts, der war…. naja.

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Auf dem Weg nach Changchun verändert sich die Landschaft mehrfach. Nach Bergen zu beginn und folgender Steppe kommt ein Teil, der nach Wüste aussieht.

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Hans tut was er will

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Aus dem Bordmagazin lerne ich, dass in Heidelberg Autos nicht verboten sind – und dass es wenige Fahrer gibt.

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Follow the Jetta

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Hier könnte man mal durchwischen

 

In Changchun

Changchun ist eine Provinzstadt. Mit nur rund 2 Mio Einwohnern zählt sie zu den Dörfern Chinas. Als Stadt müsste man schon rund 15 Mio Personen in den Ring bringen. Vor dem Airport wartet genau 1 Taxi. Das bringt uns für chinesische Verhältnisse unspektakulär durch die Rush-Hour in die City. Dauert nur irgendwie ewig… über ne Stunde.

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Stau. Nix neues hier.

Absteige ist das Shangri-La. Ein ordentlicher Bau, der aber seine besten Tage bereits hinter sich hat. Für zwei Nächte tuts das aber gut.

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Besenkammer. Kein Upgrade.

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Das gibts im Kleiderschrank. Für den Fall, dass wieder mal einen im Hotelzimmer grillen will. Mit Kohlen.

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Schön ist, dass in der Lobby quasi immer jemand am Flügel sitzt und dazu jemand singt.

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Mehr Schein als Sein

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Von außen betrachtet…

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Abends und nach der Meeting-Vorbereitung gibts dann ordentliches Seitenstraßen-BBQ. Mit Hühnerherzen und anderen Leckereien.

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Der nächste Morgen präsentiert sich von seiner besten Seite. So muss ein Tag starten.

 

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Frühstück im Hotel kann sich auch sehen lassen

Es folgt ein langer Tag mit vielen Meetings. Bei denen bin ich oft der einzige, der kein chinesisch kann. Dafür sitzt ne Dolmetscherin neben mir und übersetzt simultan. Das gibt lustige Verwirrungen und Mißverständnisse. Und so verbringe ich den Tag viel mit Hören, Interpretieren, Nachfragen auf Englisch und vor allem Zeichnen und Gestikulieren.

Das macht fertig. Abends gibts darum ordentlich was zwischen die Kiemen und zwar beim Teriyaki-Laden. Der Chef hats im Griff und brutzelt uns Gang für Gang, die Teller sind nie leer. Dafür muss er ab uns zu ne Runde Schnapps mit trinken.

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Noch ist die Küche kalt

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Enoki mit Speck. Das ist eine meiner Lieblings-Kombinationen

Nach dem Futter und einem Anflug an Besäufnis gehts ins Hotel. Da ich noch nen Spaziergang brauch strolche ich durch die Straßen rund ums Hotel und finde einen kleinen Nachtmarkt bzw. eine Food Street. Die sieht ganz ordentlich aus, hier wäre ich auch gerne hin gegangen.

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Food Street beim Hotel

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Da Chinesen botanisch korrekt Tomaten als Früchte klassifizieren gabs diesen Obstteller aufs Zimmer

Ein weiterer halber Tag voll Meetings bricht an. Und eigentlich sollte es weiter nach Wuhan gehen, aber das hat dann irgendwie nicht funktioniert. Ist alles sehr dynamisch bei den Kollegen. Darum wurde umgebucht, und zwar zurück nach Beijing. Okay, damit komm ich klar.

Weiter nach Wuhan! Nein, doch nicht…

Die Umbuchung war auch deshalb ein wenig spannender als gedacht, weil mein Heimflug ab Shanghai geplant war. Da ich aber von Beijing nun nach Shanghai hätte fliegen sollen, dort aber keine Plätze mehr frei waren und der Zug auch zu lange gebraucht hätte wurde ich über Shenyang gebucht. Dazu weiter unten mehr. Erstmal wieder in die Hauptstadt…

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Hier wird einfach alles kopiert

 

Zurück in den Luftkurort Beijing

Am Airport in Changchun angekommen direkt zum Schalter von China Southern – für mich eine Premiere. Die Damen am Schalter (2 Schalter, 5 Mädels) sind freundlich und checken mich kompetent ein. Bordkarte samt Einladung in die Lounge halte ich nach 2 Minuten in den Händen als ich zusehe, wie mein Koffer im Schlund des Bandes verschwindet.

An der Security klassisch chinesische Flughafen Szenen. Leute, die voll bepackt mit Essen, Trinken und seltsamem Zeug durch wollen. Nicht wissen, dass man die metallischen Gegenstände ablegen muss. Ja, Münzen in der Tasche sind auch metallisch. Nein, sie können Ihre volle Trinkflasche nicht mit nehmen.

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2A ist auch okay

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Das Terminal an sich ist ganz okay

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Mal schauen was sich dahinter verbirgt. Ich hab aber keine hohen Erwartungen…

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… denn dann werde ich auch nicht enttäuscht.

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Wenigstens ist es ruhig und sauber

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Tja. 

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Ordnung muss sein.

Es ist bald Boarding und ich schleiche durchs Terminal, quasi ans andere Ende. Dann die Treppen runter und an der laaaangen Schlange vorbei. Vorne dann freundlich empfangen worden. Eine Dame bringt mich vor die Tür und sorgt dafür, dass ich nicht in den Bus mit den Normalsterblichen einsteige, sondern in den VIP-Bus, der auf der anderen Seite wartet. Okay. Das kann man so machen.

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Wow. Such VIP. Very Bus. Much First Class.

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Der VIP Bus fährt los vor dem Massenansturm und so können wir ganz entspannt einsteigen. Läuft.

Flug: CZ6149
Strecke: CGQ-PEK
Flugdauer: 1h 50m
Flugzeug: Airbus A321-231
Sitz: 2A (First)

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Es gibt wohl genau einer Sitzart, die bei den chinesischen Airlines verbaut wurde. 

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Damit kann ich arbeiten.

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Es wird wieder bergig, also sind wir bald da

Kaum zu glauben: man kann beim Landeanflug auf Beijing deutlich die Stadt sehen. Das bedeutet, die Luft ist klar. Das hab ich bei über 10 Beijing-Besuchen nie erlebt. Die Fahrt in die Stadt bestätigt die Theorie, es ist super Wetter. Wahnsinn. Leider bin ich nur eine Nacht hier.

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Nette Nachbarschaft. So draußen vor der Stadt, mit eigenem Atomkraftwerk ums Eck.

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Man sieht die Skyline, unglaublich

 

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Chinesische Hummeln

 

Diesmal gehts nicht zum Terminal 3 wie sonst, sondern in die alten Hallen. Dort parkt CZ auch seine A380 Flotte.

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Und weils so schön ist werden wir wieder mit dem Bus abgeholt. Daran gewöhnt man sich bestimmt schnell…

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Ein klassische chinesisches Kofferband. Kisten. Zeug. Sicher auch wilder Inhalt, teils lebendig. Nur keine ordentlichen Koffer.

 

Beijing for the night

Die Taxi-Mafia umschiffe ich mittlerweile ganz gut und bekomme eigentlich immer ein Meter-Taxi. Das bringt mich – heute mal mit gut gelauntem Fahrer (liegt sicher auch am Wetter) bei schönstem Rush-Hour Stau in knapp 2 Stunden zum Hotel. Mein persönlicher Rekord für die Strecke liegt bei etwas über 20 Minuten. Allerdings morgens um kurz vor 6.

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Taxi-Romantik

Das Grand Hyatt eignet sich ganz gut als Bleibe in Beijing. Ordentliches Haus, gute Lounge, mega Pool. Kann man so lassen.

Pünktlich zur Happy-Hour in der Lounge bin ich da, direkt nach dem Check-In gehts darum hoch für einen Drink und Häppchen.

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Abendessen / Snack / Brainfood

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Zimmer kann sich sehen lassen…

Nach etwas Arbeit gehts dann in das superbequeme Bett und morgens haut mich der Wecker gnadenlos aus den Federn. Kommt da etwa der Jetlag durch? Niemals… nach dem Termin am Vormittag gibts ein bisschen Sushi und ich treffe mich mit Ex-Kollegen, die um die Ecke arbeiten. Danach ist der Zauber auch fast schon wieder zu ende…

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Das gibts für nen Appel und n Ei

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Ich steh auf iPod

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In der Lounge diesmal wieder Plätze frei und Kühlschrank kalt. Na geht doch.

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Aussicht

Flug: CA1625
Strecke: PEK-SHE
Flugdauer: 1h 30m
Flugzeug: Boeing 737-89L
Sitz: 2A (First)

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Der Vogel bringt mich nach Shenyang – es gibt keine Bilder vom Flug selbst, die man zeigen müsste. Nix besonderes.

Shenyang ist tot

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Von außen macht das Terminal nen ganz brauchbaren Eindruck, scheint auch nicht ganz alt zu sein

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Innen auch so weit alles gut…

Ich stehe mit meinen Brocken in Ankunftsbereich und fahre mit dem Aufzug hoch zu den Abflügen. Natürlich konnte Air China meinen Koffer nicht innerhalb der Star Alliance durchchecken. Und Bordkarte für meinen Weiterflug gabs auch nicht. Also suche ich den Schalter der LH. Und mache eine Entdeckung…

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Es ist 20:30 auf dem internationalen Flughafen von Shenyang

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Keine Sau hier. Alle Läden machen gerade zu. ALLE? Nein… ein Burger King hat noch auf.

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Es geht noch genau 1 Flug hier raus. Und zwar in dreieinhalt Stunden!! Das muss sich ja lohnen…

Es ist lustig, dass hier ein ganzer Flughafen nur noch einen Flug abfertigt – und zwar so spät. Es ist nicht ganz so lustig, dass nix mehr offen hat. Es ist aber unlustig, dass der LH Schalter erst um 22 Uhr aufmacht. Entsprechend darf ich nun anderthalb Stunden beim Burger King verbringen. Das hatte ich so auch noch nie…

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Aussicht vom Burger King auf die Halle

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Ich würd ja gern mal ne Runde drehen

Als ich gegen 22 Uhr nach vorne schaue sind da natürlich schon Menschenmassen aufgelaufen. Zum Glück ist am Prio-Schalter wenig bis nix los und so halte ich recht zügig die neuen Bordkarten in den Händen und bin den Koffer los. Kurz durch die Ausreise und ich stehe „AirSide“. Dort schaue ich mich um. Es gibt – neben dem Gate an dem die Kiste nachher rausgeht – noch eine Ecke in der was los ist: der Duty-Free und ein Subway, dessen einziger Mitarbeiter aufgeregt auf Gäste wartet.

Ich verzieh mich in die Lounge und hoffe dass mich nicht unbedingt das schlimmste erwartet.

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Nachher muss ich da lang

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Auch „u happy“ darf hier in die Lounge, na wer sagst denn…

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Das ist ja mal ein Fest hier…. ich weiß gar nicht womit ich zuerst starten soll.

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Es wird Asahi und… Haw Flakes. Die sind okay. Man darf sie nur nicht in den Mund bekommen. Als Filzgleiter unter einem Stuhl taugen sie sicher was.

Shenyang nach Frankfurt ist wie Buxtehude nach New York

Irgendwann startet Boarding und ich wandere zum Gate. Dort gehts als einer der letzten in der Prio Reihe in die Röhre und ich biege auf 1H ab. „Neue“ Businessclass. Die hatte ich jetzt auch schon ne Weile nicht mehr, irgendwie war ich immer in der glücklichen Situation, die Rutsche genießen zu dürfen… heute dann also Füßeln.

Die Purserette kommt vorbei und stelt sich vor, macht nen netten und keinen aufgesetzten Eindruck. Sie verspricht mir, dass ich mich wohl fühlen werde. Das ist mal ne Ansage!

Flug:LH785
Strecke: PEK-SHE
Flugdauer: 10h 40m
Flugzeug: Airbus A340-313
Sitz: 1H (Business)

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Start wie gewohnt mit Campari-O und was das prickelt – und zwar nicht nur im Bauchnabel

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Es gibt chinesisches Fleischzeug, das man wunderbar mit der Chillisauce pimpen kann. 

Nach dem Essen probier ich mal die Liegeposition aus, und mit versenkter Armstütze kann man da sogar pennen. Ich halte es sogar einige Stunden aus und bin erst kurz vor dem Anflug auf FRA wieder wach. Ein wunderbarer Sonnenaufgang begrüßt mich und ein Grinsen breitet sich auf dem Gesicht aus.

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Hallo Sonne!

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Nicht mehr weit…

In Frankfurt ist mein Ziel zuerst die Air Canada Maple Leaf Lounge. Dort ist jetzt nämlich noch nix los und ich bekomm ne super Dusche. Danach gehts rüber in Gatenähe zum Weiterflug in den A/Z-Bereich.

 

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Die Kiste links hat uns her gebracht – Danke

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In der SEN Lounge warte ich bei Kaffee auf den Weiterflug

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Mit dem Bus gehts zum Flieger, dabei kommt dieser Prachtkerl ums Eck. Die Livery finde ich großartig!

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Die Aschaffenburg wirds schon richten

Flug: LH126
Strecke: FRA-STR
Flugdauer: 45m
Flugzeug: Airbus A319-141
Sitz: 2A (Business)

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Mit nem schönen Schlenker übers ehemalie Office („auf der Hulb“) gehts in Richtung Osten direkt auf den Airport zu

Endlich Dr’hoim

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Hallo Stuttgart!

So. Das wars. China ist erstmal wieder abgehakt… bin super froh wieder daheim zu sein, aber sooo schlimm wars diesmal gar nicht :-)